Ost-Vest-Runde

Ost-Vest-Runde © H. Kather

ADFC Marl "Radtour vom 30.07.2022"

 

Eine 80 km lange, schwere Fahrradtour die "Ost-Vest-Runde"

Tourenleiterin: Heike Kather

 

Radtourenbericht von der Radtour die „Ost-Vest-Runde"

Die heutige Tour durch die zum Ostvest zählenden Orte beginnt bei kühlen Temperaturen und bewölktem Himmel. Noch sind Jacken angesagt. Wir beginnen unsere Tour diesmal über die Willy-Brandt-Allee mit dem miserablen Radweg und fahren am Loemühlenteich vorbei zur Bockholter Straße. An der Mollbeck überqueren wir die Halterner Straße auf der Brücke und radeln anschließend bei Sonnenschein und nun ohne Jacken über Wirtschaftswege zu unserem ersten Ziel, Oer-Erkenschwick.

Dort erreichen wir auch die Trasse „Alte Zechenbahn“ und folgen dieser bis zum Ende. Weiter geht es auf dem unteren Radweg um die Halde Ewald Fortsetzung herum. Die Halde hat insgesamt eine Höhe von 130 m. Direkt am Fuß befindet sich die ehemalige Zeche Ewald Fortsetzung, die Ende der 90er Jahre stillgelegt wurde. Das Zechengelände am Förderschacht ist nicht zugänglich, jedoch gibt es ein Bergbau- und Geschichtsmuseum unterhalb der Halde. Wir fahren noch ein Stück durch Oer-Erkenschwick und kommen anschließend nach Horneburg. Dieses ist ein Ortsteil von Datteln mit einem wunderschönen Schloss, einigen Fachwerkhäusern, einer 600 Jahre alten Geschichte und ca. 1600 Einwohnern. Weiter führt unser Weg noch ein Stück durch Horneburg und dann am Becklemer Busch vorbei und in Henrichenburg (Castrop-Rauxel) an den ersten der 4 Kanäle auf unserer Strecke, den Rhein-Herne-Kanal.

An diesem radeln wir entlang bis zum Waltroper Schleusenpark, wo wir dann auf den Dortmund-Ems-Kanal  treffen und dessen Verlauf folgen bis wir das eigentliche Stadtgebiet von Waltrop erreichen, welches zwischen zwei Kanälen liegt. Hier fahren wir zunächst zur wunderschönen ehemaligen Zeche Waltrop mit dem Gasthaus Lohnhalle und dem Kaufhaus Manufactum sowie einigen anderen Gewerbeeinheiten. Von dort können wir auf den Spurwerkturm und einen Teil der Halde Brockenscheidt schauen. Weiter geht es später durch den Moselbachpark  und ein Stück Fußgängerzone, in der Schieben angesagt ist, zur Kirche St. Peter und in die Historische Altstadt mit einigen hübschen Fachwerkhäusern. Nach dem Durchfahren einiger Wohnstraßen gelangen wir an den Datteln-Hamm-Kanal, den wir überqueren. Nun geht es weiter auf Wirtschaftswegen durch Dattelner Bauernschaften und auch über die im Bau befindliche B474n, die über die neu erbaute Kanalbrücke am Dattelner Meer führen wird.

Hiernach überqueren wir den Dortmund-Ems-Kanal auf der Dattelner Kanalbrücke und gelangen in den Kernbereich von Datteln. Zwischen Museumspark und Rathaus halten wir kurz, um dann wieder stadtauswärts zu radeln. Zwischen Feldern und Wiesen entlang erreichen wir den letzten Kanal, den Wesel-Datteln-Kanal. Dessen Verlauf folgen wir nun und kommen auch an der Schleuse Ahsen und dem Ort Ahsen, einem weiteren Ortsteil von Datteln vorbei. An der Ahsener Allee überqueren wir den Kanal und fahren auf der Haard-Seite weiter bis zu unserem Einkehrziel, dem Bistro der Marina Flaesheim.

Nachdem wir eine ganze Weile gemütlich gesessen, uns unterhalten und gespeist haben, wird es Zeit, uns auf die letzten Kilometer der Tour zu begeben. Wir fahren durch die Haard, auf teilweise sandigen und steinigen Wegen am Rand des Baggersees vorbei nach Flaesheim hinein und begeben uns dort zu der Kneippanlage des Sportvereins am Haardtrand. Da es inzwischen sehr warm geworden ist, nutzen wir noch einmal die Möglichkeit einer Abkühlung und Begutachtung des netten Kräutergartens. Danach geht es weiter zurück zum Wesel-Datteln-Kanal, an diesem entlang und anschließend vorbei am Bikertreff „Mutter Vogel“ und über Hüls zurück zum Citysee.

Alles ist gut verlaufen, wir haben viel Spaß gehabt und einen positiven, harmonischen Radtourentag.

Text & Fotos: Heike Kather

 

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https://marl.adfc.de/artikel/adfc-marl-radtour-vom-30072022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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