Auftakttour_Stadtradeln

Auftakttour Stadtradeln © H. Kather & B. Papenfuß

ADFC Marl "Radtour vom 04.09.2022

 

Eine 55 km lange, mittelschwere Auftakttour zum "Stadtradeln 2022"

Tourenleiter: Bernd Papenfuß

 

Radtourenbericht von der Auftaktour „Stadtradeln 2022"

Zunächst ist es nicht sicher, ob doch noch Regen kommt. Jedoch ist es nur teilweise bewölkt und bleibt mal wieder trocken. Daher nutzen 25 begeisterte RadlerInnen die vom ADFC angebotene Stadtradeln-Auftakttour, um auf schönen Wegen im Umfeld die ersten Kilometer zu sammeln. Auch die Vertreter der Stadtverwaltung sind aktiv mit dabei.

Nach einigen einführenden Worten kann es losgehen. Zunächst eine kleine Runde um den Citysee für den Pressefotografen und dann Richtung Brassert und Wesel-Datteln-Kanal. Diesen überqueren wir, radeln ein Stückchen zwischen Lippe und Kanal und queren kurz vor Hervest-Dorsten die nur einspurig befahrbare Lippebrücke, die unverständlicherweise keinen Radweg mehr aufweist. Daher bewegen wir uns auf der Straße. Hinter der Dorfkirche St. Paulus geht es auf Wirtschaftswegen zum Storchennest. Zwar sind die Störche inzwischen Richtung Süden gezogen, doch ein guter Pausenpunkt ist die Aussichtsplattform zu jeder Zeit.

Anschließend geht es weiter im Bogen auf die andere Seite des Hervester Bruchs mit einem kurzen Stopp an der momentan fast ausgetrockneten Wasserstelle der Wasserbüffel. Diese liegen entspannt im Sand. Nun fahren wir nach Dorsten-Holsterhausen und an dessen Rand entlang auf wenig befahrenen Wegen in die Üfter Mark. Hier erfolgt eine weitere Pause im Bereich der Wanderdünen.

Der weitere Weg durch Wald und Feld führt uns an den Rand von Wulfen-Barkenberg, welches wir in einem großen Bogen umrunden bis wir Lippramsdorf erreichen. Von hier aus fahren wir am „Alten Bahnhof“ vorbei zur Lippe und auf den neuen Lippedamm. Diesem folgen wir bis zum Umspannwerk Kusenhorst. Von dort geht es auf der Wulfener Straße wieder über die Lippe und auf der Lippestraße über den Kanal zurück nach Marl.

Somit endet wieder mal eine harmonische Naturrunde mit viel Spaß und ohne Zwischenfälle. Und auch die ersten Kilometer können auf der Stadtradeln-Seite eingetragen werden.

Text: Heike Kather

Fotos: H. Kather & B. Papenfuß

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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