Artesische Quelle

Artesische Quelle © H. Kather & B. Papenfuß

ADFC Marl "Radtour vom 24.07.2022"

 

Eine 85 km lange, sportliche Fahrradtour zur "Artesischen Quelle"

Tourenleiter: Bernd Papenfuß

 

Radtourenbericht von der Radtour zur „Artesischen Quelle"

Heute ist es mal wieder sehr heiß. Somit passen sowohl Ziel als auch Wegführung wunderbar zum Wetter.

Gut gelaunt und sommerlich gekleidet starten wir in Richtung Norden. Es geht über Kanal und Lippe und auf Nebenwegen am Rand von Alt-Wulfen und Barkenberg entlang. An der Kippheide legen wir die erste Pause zwischen Wald und Maisfeld ein, bevor wir auf Wald- und Feldwegen nach Klein-Reken gelangen. Wir queren dann Klein-Reken und Bahnhof Reken und radeln weiter am Rand von Groß-Reken entlang. Das dortige Schützenfest ist um diese Uhrzeit nur an der grün-weißen Beflaggung zu erkennen.

Der weitere Weg führt uns wiederum über ruhige Wirtschaftswege zum NSG Schwarzes Venn. Wir fahren hindurch, überqueren die A31 und gelangen dann an unser Ziel, den Artesischen Brunnen, welcher zwischen Velen und Heiden entstanden ist und neben zwei großen Lauf-Becken seit 2020 auch ein Arm-Kühl-Becken umfasst. Die Abkühlung tut nun gut und es wäre verlockend, noch ein Weilchen länger zu verweilen.

Allerdings hat auch der Tourenleiter mit der in Heiden geplanten Einkehr ein gutes Argument, uns zum Aufbruch zu motivieren. Der Rückweg kann also beginnen.

Wir fahren also zunächst auf Wirtschaftswegen und dann durch das Waldgebiet „Die Uhlen“ bis Heiden. Gegenüber dem Café Jägers ist der Gehweg so breit, dass wir unsere Räder dort in Sichtweite abstellen können. Die vor dem Café schön im Schatten befindlichen Tische und Stühle dürfen wir uns passend umstellen und bekommen sogar von drinnen noch Stühle dazu. Da auch eine große Auswahl an leckerem Kuchen angeboten wird, können wir auch diese Pause richtig genießen. Weil wir Marl jedoch noch „im Hellen“ erreichen wollen, müssen wir dann schließlich doch weiter radeln.

Ein Stück geht es noch durch Heiden, Richtung Marbeck und dann auf kleinen Straßen und Wirtschaftswegen bis nach Rhade. Dort sind viele Menschen und auch Kutschen unterwegs und versammelt, da hier ebenfalls Schützenfest gefeiert wird. Wir gelangen jedoch gut durch den Ort, fahren weiter durch den Bereich um Lembeck, dann durch Alt-Wulfen und nach einer letzten Trinkpause hinter dem Umspannwerk wieder zurück nach Marl.

Außer einer ärgerlicherweise mit etlichen Glasscherben bedeckten Wegstrecke und einem kleinen Raddefekt hat es keine Zwischenfälle gegeben und alles hat gepasst.

Text: Heike Kather

Bilder: Heike Kather & Bernd Papenfuß

 

alle Themen anzeigen

Verwandte Themen

Tetraeder auf der Halde Beckstraße

ADFC Marl "Radtour vom 06.03.2022"

Eine 60 km lange, schwere Fahrradtour "zur Halde Beckstrasse"

Tourenleiter: Bernd Papenfuß

Haus Lüttinghof

ADFC Marl "Radtour vom 26.10.2022"

Eine 30 km lange, leichte Feierabendtour zum "Wasserschloss Lüttinghof "

Tourenleitung: Horst Sablotny & Ulrike Myller

0_eine_besondere_Stadt

ADFC Marl "Radtour vom 30.10.2021"

Eine 45 km lange, mittelschwere Halbtagestour nach Wulfen-Barkenberg "Eine besondere Stadt"

Tourenleiterin: Heike…

Zeche Pluto

ADFC Marl "Radtour vom 12.03.2022"

Eine 50 km lange, mittelschwere Fahrradtour "zur Zeche Pluto"

Tourenleiterin: Heike Kather

 Schild Hof Hagedorn

ADFC Marl "Radtour vom 09.10.2021"

Eine 50 km lange, schwere Tagestour "Ins Hofcafe Hagedorn"

Tourenleiterin: Heike Kather

Siedlung Schüngelberg

ADFC Marl "Radtour vom 11.10.2022"

Eine 35 km lange, leichte Feierabendtour "zur Siedlung Schüngelberg"

Tourenleitung: Horst Sablotny & Ulrike Myller

Frühling

ADFC Marl "Radtour vom 20.03.2022"

Eine 50 km lange, mittelschwere Fahrradtour "Frühlingstour"

Tourenleiter: Bernd Papenfuß

Schmuecker_Hof_im_Advent

ADFC Marl "Radtour vom 28.11.2021"

Eine 45 km lange, mittelschwere Halbtagestour zum "Schmücker Hof"

Tourenleiterin: Heike Kather

Jahresabschlusstour zum Weihnachtssee

ADFC Marl "Radtour vom 12.12.2021"

Eine 65 km lange, schwere Jahresabschlusstour zum "Weihnachtssee"

Tourenleiter: Bernd Papenfuß

https://marl.adfc.de/artikel/adfc-marl-radtour-vom-24072022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt