Glasmuseum Lette

Glasmuseum Lette © H. Kather & B. Papenfuß

ADFC Marl "Radtour vom 22.05.2022"

 

Eine 85 km lange, sportliche Fahrradtour zum "Glasmuseum nach Lette"

Tourenleiter: Bernd Papenfuß

 

Radtourenbericht von der Radtour zum „Glasmuseum nach Lette"

Nach einigen Tagen mit Gewitterwarnungen und Regenschauern ist der heutige Sonntag mal wieder wie zum Radfahren bestellt. Der Wind weht nur mäßig, die Sonne scheint, die Temperaturen zeigen sich nicht zu warm.

Nach den Erklärungen des Tourenleiters starten wir in Richtung Sickingmühle und von dort zunächst am Kanal entlang bis zur Brücke Im Mersch und auf der anderen Kanalseite, unterbrochen durch eine Pause, bis Haltern am See. Am See vorbei geht es weiter durch Sythen  und die Heubachniederung, vorbei am Silbersee und dem Heubach folgend nach Hausdülmen. Nach einem kurzen Halt an der Mauritiusstube geht es direkt weiter nach Dülmen zum Wildpark. Dort machen wir eine längere Pause und schauen uns die Rotwildherden an.

Trotz des schönen Wetters sind aktuell noch nicht allzu viele Erholungssuchende im Park, sodass wir anschließend zügig hindurch fahren können. Unter der A43 hindurch radeln wir dann auf schönen Wegen bis nach Merfeld, welches wir am Rand durchfahren. Anschließend führt uns der Weg wieder durch waldige Gegend und vorbei am aktuell wunderschön blühenden Rhododendronwald, welcher auch wiederum eine große Anzahl Besucher angezogen hat. Weiter geht es durch Welte mit einem schönen Ausblick auf Felder und bewaldete Hügel.

Auf Wirtschaftswegen gelangen wir dann nach Lette und machen zunächst Halt am Café Höltingshof. Hier können diejenigen, welche das Museum nicht besuchen möchten direkt einkehren, während eine kleine Gruppe noch zum 100 m entfernten Glasmuseum weiter radelt und sich die Ausstellungsstücke anschaut.

Nach dem Rundgang gesellen auch wir uns zu den im Café Zurückgebliebenen und stärken uns vor der Heimfahrt.

Zurück fahren wir ein Stück durch Lette und halten kurz am kleinen, aber feinen Museumsbahnhof. Danach geht es zunächst weiter auf dem schmalen Radweg direkt neben der Eisenbahn, um anschließend auf kleinen Straßen nach Merfeld zu gelangen. Den Ort streifen wir nur am Rand und teilen uns dann die Lavesumer Straße, welche später zur Merfelder Straße wird, mit etlichen Motorradfahrern. Die Straße führt uns zwischen dem ehemaligen Truppenübungsgelände Geisheide und der A43 nach Lavesum.

Von dort gelangen wir wiederum auf direktem Weg nach Haltern am See und über die Römer-Lippe-Route, welche wir auch zu einer letzten Pause nutzen, zurück nach Marl.

Text: Heike Kather

Bilder: Heike Kather & Bernd Papenfuß

 

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https://marl.adfc.de/artikel/adfc-marl-radtour-vom-22052022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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