Angelparadies Schoel.

Angelparadies Schoel. © H. Kather & B. Papenfuß

ADFC Marl "Radtour vom 03.04.2022"

 

Eine 55 km lange, mittelschwere Fahrradtour zum "Angelparadies Schoel"

Tourenleiterin: Heike Kather

 

Radtourenbericht von der Radtour zum „Angelparadies Schoel"

Das zweite Quartal hat begonnen und nach den schönen, fast schon zu warmen und trockenen Tagen ist es Ende März wieder eisig kalt geworden. Auch reichlich Schnee ist noch gefallen und teilweise auch für den heutigen Sonntag vorhergesagt. Umso schöner ist es, dass sich dennoch einige wetterfeste MitradlerInnen, wenn auch teilweise etwas skeptisch, am Citysee eingefunden haben, um an der Tour teilzunehmen. Nach den üblichen Erläuterungen zu den Spielregeln und der Tour starten wir mit leichtem Schneefall Richtung Polsum und umrunden dann Altendorf-Ulfkotte. An einem Waldstück pausieren wir, bevor wir vorbei fahren an dem ehemaligen Kriegsgefangenenlager Tönsholt (http://www.dorsten-lexikon.de/toensholt/ ; veröffentlicht 2014).

Im weiteren Verlauf streifen wir Kirchhellen und radeln am Golfplatz Schwarze Heide vorbei durch das NSG Hardtbergsee (bis 2016 Tillessensee), entstanden durch die Gewinnung von Quarzsand und Quarzkies. Nun scheint auch die Sonne und das Radfahren macht wieder richtig Freude.  Weiter geht es ein Stück durch Östrich und dann am Kanal entlang, welchen wir im Bereich von Gahlen überqueren. An der Maassenstraße queren wir auch die Lippe und gelangen nach Schermbeck zu unserem Einkehrort Angelparadies Schoel. Hier entscheiden wir uns wegen der Kälte für Innenplätze. Als wir gemütlich sitzen, beginnt es auch zu regnen; Glück gehabt.

Da es zunächst nicht aufhört, fahren wir im leichten Regen Richtung Heimat, zuerst mal eine kleine Runde durch Schermbeck. Nachdem wir den Ort verlassen haben, hört auch der Regen wieder auf und es ist kalt und bedeckt. Über Witte Berge gelangen wir auf die Römer-Lippe-Route, welche wir an der Baldurstraße Richtung Lippe verlassen. Die dortige Fähre soll wohl ab Ostern wieder in Betrieb gehen.

Die Sonne ist inzwischen wieder aufgetaucht und wärmt uns ein bisschen. An der Lippe entlang fahren wir bis zur blauen Brücke im Bereich von Hervest, überqueren die Lippe und fahren zwischen Lippe und Kanal bis zur Brücke „Am Kanal“, queren dort und fahren nach Marl zurück.

Alles in allem ist es eine sehr entspannte und angenehme Tour mit ordentlichem Wetter und sehr netten Menschen gewesen.

Text: Heike Kather

Bilder: Heike Kather & Bernd Papenfuß

 

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https://marl.adfc.de/artikel/adfc-marl-radtour-vom-03042022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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