Rhade

Rhade © H. Kather & B. Papenfuß

ADFC Marl "Radtour vom 09.04.2022"

 

Eine 50 km lange, mittelschwere Fahrradtour nach "Rhade, Tor zum Münsterland"

Tourenleiterin: Heike Kather

 

Radtourenbericht von der Radtour nach „Rhade, Tor zum Münsterland"

Eine Zeitlang schien eine Stornierung der Tour möglich wegen des vorhergesagten Schauer- und Gewitterwetters.

Da sich dieses jedoch häufig anders entwickelt und doch einige Teilnehmer angemeldet sind, beschließen wir zu fahren. Für den Rückweg ist eine etwas gekürzte Alternativroute vorbereitet, da ab nachmittags vermehrt Schauer angesagt sind.

Wegen des neu errichteten Bauzauns rund um das Rathausgelände treffen wir uns direkt am Citysee. Am Bauzaun entlang müssen wir uns dann bis zum Eduard-Weitsch-Weg ein viel zu schmales Wegstück mit den vielen Fußgängern teilen, welche vom Parkplatz zum Kreativmarkt im Marler Stern laufen.

Als wir dann Richtung Norden radeln, weht uns bereits ein heftiger, kalter Wind entgegen.

Auf dem Weg zum Kanal sehen wir auch bereits schwarze Wolken Richtung Dorsten und es erwischt uns dann auch direkt ein kurzes, aber extrem unangenehmes Hagelgewitter. Die nachfolgende Sonne sorgt dann allerdings zusammen mit dem Wind für schnelle Trocknung.

Die Störche im Hervester Bruch sitzen auch geduckt in ihren Nestern und nur die Köpfe schauen heraus.

Wir fahren weiter nach Holsterhausen und von dort durch die Üfter Mark zu unserem Ziel Rhade, welches seit 1975 ebenfalls ein Ortsteil von Dorsten ist. Der Name Rhade hat seinen Ursprung in „Roden“. Daher gibt es im Wappen des Ortes einen Baumstumpf auf gelb (für Sand) und blau (für Himmel). Bevor wir den Ort erreichen geraten wir wiederum in einen Regenschauer. Inzwischen sind wir aber alle regenfest gekleidet. Im Ort selber gibt es dann wieder herrlichen Sonnenschein. Zunächst schauen wir uns die sehr hübsche Kirche St. Urbanus an und später die alte Wassermühle.

Der gekürzte Rückweg führt uns dann über Wulfen nach Lippramsdorf zum Pevelings Hof. Dort können wir uns nach weiteren Kilometern im Regen aufwärmen und stärken, bevor wir die letzten Kilometer heimwärts radeln.

Text: Heike Kather

Bilder: Heike Kather & Bernd Papenfuß

 

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https://marl.adfc.de/artikel/adfc-marl-radtour-vom-09042022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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