Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Marl

Dattelner Meer!

Dattelner Meer! © H. Kather & B. Papenfuß

ADFC Marl "Radtour vom 13.02.2022"

Eine 65 km lange, schwere Fahrradtour "zum Dattelner Meer"

Tourenleiter: Bernd Papenfuß

Radtourenbericht von der Radtour „zum Dattelner Meer"

Die heutige Tour geht nach Datteln. Dort treffen vier Kanäle zusammen: Dortmund-Ems-Kanal, Rhein-Herne-Kanal, Wesel-Datteln-Kanal und Datteln-Hamm-Kanal. Die Länge dieser Wasserstraßen auf Dattelner Stadtgebiet beträgt insgesamt 17 Kilometer. Deshalb nennt sich Datteln selbstbewusst „größter Kanalknotenpunkt der Welt“. 

Der Wind ist auch heute wieder heftig spürbar, jedoch ist es trocken und mild. Nach der kurzen Einführung startet das gut gelaunte Grüppchen zunächst Richtung Bergstraße, um dann über die Erzschacht-Trasse und an der Loemühle vorbei Richtung Recklinghausen-Speckhorn zu radeln. An der Mollbecke vorbei gelangen wir zur Halde General Blumenthal. Dort versperrt ein umgestürzter Baum den Weg. Innerhalb weniger Minuten wird dieser jedoch durch vereinte Manpower der Gruppe an die Seite geräumt, sodass es zügig weiter gehen kann über die Börster Straße auf die „Alte Zechenbahn“. An der Streuobstwiese machen wir die erste Pause.

Danach folgen wir der Trasse bis Oer-Erkenschwick. Nach dessen Durchquerung radeln wir weiter am Rand von Datteln zum Dortmund-Ems-Kanal und dann zum „Dattelner Meer“. Hier verläuft nach Nordwesten der Wesel-Datteln-Kanal, nach Nordosten links die stillgelegte "Alte Fahrt“, sofort rechts daneben die "Neue Fahrt“ des Dortmund-Ems-Kanals. Hier am Ziel machen wir eine größere Pause.

Wegen der vielen Regenfälle in den Vorwochen führt der Rückweg nicht durch die Haard mit etlichen aufgeweichten Wegen, sondern folgt dem Verlauf des Wesel-Datteln-Kanals auf der nördlichen Seite bis zur Mersch. Dort queren wir den Kanal und fahren weiter bis zur Sickingmühler Brücke. Ab Sickingmühle radeln wir nur noch zu viert weiter, queren erneut den Kanal und etwas später die Lippe, um auf dem neu gestalteten Lippedeich entlang zu fahren. Von dort aus geht es dann am „Alten Bahnhof“ vorbei auf der Umleitungsstrecke ein Stück Richtung Lippramsdorf und weiter über Brassert nach Hause.

Wie schön, dass wiederum eine erfolgreiche Winter-Tour ohne Regen, Pannen oder andere Zwischenfälle stattfinden konnte.

Text: Heike Kather

Bilder: Heike Kather & Bernd Papenfuß

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