Grenze von  Marl

Grenze von Marl © H. Kather & B. Papenfuß

ADFC Marl "Radtour vom 11.11.2022"

 

Eine 60 km lange, mittelschwere Fahrradtour "Grenze von Marl"

Tourenleiter: Bernd Papenfuß

 

Radtourenbericht von der Radtour „Grenze von Marl"

Die Stadtgrenze von Marl hat eine Gesamtlänge von 52 Kilometern. Auf der Grenzlinie gibt es jedoch nicht immer befahrbare Wege, sondern Felder, Wälder, Lippe, Kanal oder die Landebahn des Flugplatz Loemühle. Daher wird die heutige Tour eine Länge von 60 Kilometern haben.

Zunächst geht es bei kühlem, bewölkten, aber trockenen Wetter über die Stübbenfeldstraße bis zur Grenzlinie kurz vor dem Telgenbusch. Dann radeln wir am Rand von Transvaal und der Ried (also Herten) entlang bis zur Recklinghäuser/Marler Straße. Dieser folgen wir ein Stück bis wir uns vor der Gaststätte Sonderkamp (Recklinghausen) in Richtung Nordosten wenden. Hiernach geht es dann auf dem Salmsweg weiter nach Osten zum Flugplatz Loemühle. Von der Grenze auf der Rollbahn halten wir uns etwas fern und fahren weiter auf dem Brüninghoff und über die Autobahnbrücke in das NSG „Die Burg“. Auf schmalen Wegen und durch die Mühlenstraße gelangen wir dann im Bereich der Halde General Blumenthal 8 an die Grenze zu Oer-Erkenschwick. Am Rand von Sinsen vorbei geht es dann in die Haard.

Zunächst  fahren wir parallel zur Halterner Straße. Die laubbedeckten, teilweise schmalen Waldwege mit einigen Steilstrecken sind durchaus eine Herausforderung für uns TourenradlerInnen. Alle kommen aber gut hindurch. Wir überqueren nun die Halterner/Recklinghäuser Straße und erreichen über weitere Waldwege die Eisenbahnlinie Richtung Haltern, parallel zur A43. Ein Stück vor Hamm-Bossendorf gelangen wir dann an den Wesel-Datteln-Kanal. Zwischen Haltern und Marl radeln wir an diesem entlang Richtung Südwesten, wechseln später an die Lippe und fahren auf dem neu verlegten Lippedamm Richtung Chemiepark. Direkt hinter dem Lippedamm befindet sich dann auch das Bauernhofcafé Belustedde, laut Inhaber zweigeteilt auf Marler und Halterner Gebiet. Hier kehren wir ein.

Zwar gibt es trotz Voranmeldung nur noch (zu) wenig Suppe, jedoch haben wir bei Sonnenschein gemütliche Sitzplätze im Pavillon und es ist noch Kaffee und Kuchen erhältlich. Erholt und gestärkt machen wir uns schließlich wieder auf den Grenzweg. Es geht weiter auf dem Lippedamm und hinter dem Umspannwerk durch die Lippeaue bis zum Hof Kemna und dann auf Wirtschaftswegen an den Rand von Dorsten (Dorf Hervest). Nun fahren wir auf der Buerer Straße über Lippe, Kanal und später die A52. Wir umrunden Polsum an der Grenze zu Gelsenkirchen-Hassel, kommen dann noch an den Rand von Herten-Bertlich. Am Telgenbusch verlassen wir die Grenzlinie und begeben uns wieder in Richtung Marl-Mitte.

So endet eine interessante Radtour mit netter Begleitung und gutem Radfahr-Wetter pünktlich am Ziel.

Text: Heike Kather

Fotos: H. Kather & B. Papenfuß

 

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    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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