6 Schloss_Berge © Heike Kather

ADFC Marl "Radtour vom 04.09.2021"

 

Eine 45 km mittelschwere Halbtagestour "Die Schlösserrunde"

Tourenleiterin: Heike Kather

 

20210904 Schlösserrunde Tourenbericht

Entgegen meinen innerlichen Bedenken war die heutige Tour fast perfekt.

Das Wetter war insgesamt wunderbar und die Gruppe harmonisch, gut gelaunt, motiviert  und fröhlich.

Erstes Zwischenziel war das Schloss Herten, welches wir auf Wegen durch die Ried und das Backumer Tal mit seinem schönen Park erreichten. Das Schloss ist ja teilweise vom LWL genutzt und Ort etlicher Veranstaltungen. Heute war es mal wieder ein Ort für sicher wunderschöne Hochzeitsfotos.

Fast noch eindrucksvoller als das Schloss selber ist allerdings der 30 Hektar große Schlosspark; ein tolles Stück Natur, welches auch mit dem Rad erfahren werden kann. Es gibt hier unter anderem über 200, teilweise seltene Baumarten. Es ist kaum zu glauben, dass er erst seit 1974 der Öffentlichkeit zugänglich ist und ist heutzutage auch Ort für diverse Veranstaltungen.

Auf unserem Weg Richtung Schloss Berge genießen wir noch eine Weile die schönen Wege und  kleinen Kunstwerke, radeln dann am Ewaldsee vorbei nach Gelsenkirchen durch die Resser Mark und das Schievenviertel.

Der Park rund um Schloss Berge ist zu einem großen Teil für Radfahrer nicht erlaubt. Daher beschränken wir uns hier darauf, drum herum zu fahren, das Schloss (ebenfalls mit Brautpaar) zu bewundern und eine Kaffeepause im Biergarten am Fontänenteich einzulegen. Pünktlich zur Pause verziehen sich auch die letzten Wolken und die Sonne scheint. Nach lecker Kaffee und Kuchen werden wir vom Betreiber noch mit leckeren, nach Bestellung nicht abgeholten Reibeplätzchen beschenkt. Gut, dass wir diese anschließend noch abradeln können.

Weiter geht es am Gelsenkirchener Hauptfriedhof vorbei, ein Stück durch den Stadtwald mit dem Deipen Gatt und der Waldschenke, vorbei an dem früheren Kinderklinikgelände, an welchem ein Teil des Baumbestandes einer Wohnbebauung weichen musste. Am Golfplatz vorbei erreichen wir unser nächstes Etappenziel, Schloss Westerholt, heutzutage Golfhotel und Restaurant.

Nach einer kleinen Runde durch das Alte Dorf mit seinen charmanten Fachwerkhäuschen radeln wir durch den „Löwenpark“ und kommen bei Möllers Bauer auf den Ostring. Nach einer kurzen Runde durch den neuen Stadtteilpark Hassel auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei fahren wir durch Hassel und dann über Feld- und Waldwege zum letzten Zwischenziel, Wasserburg Lüttinghof.

Da das Tor verschlossen war, konnten wir leider nicht in den Innenhof. Und dieses war nun nach all den oben genannten Punkten, vielen freien Straßen und grünen Ampeln das „fast“ dieser Tour. Allerdings ist die Wasserburg auch von der Gräfteseite aus sehr ansehnlich und im Übrigen unter anderem ebenfalls Außenstelle des Standesamtes.

Von hier aus ging es, Polsum streifend zurück nach Marl.

Text: Heike Kathe

Bilder: Heike Kather & Bernd Papenfuß

 

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https://marl.adfc.de/artikel/adfc-marl-radtour-vom-04092021

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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