ehem. Zeche Ewald

ehem. Zeche Ewald © Ulrike Myller

ADFC Marl "Radtour vom 09.08.2022"

Eine 34 km lange, leichte bis mittelschwere Fahrradtour "Feierabendtour"

Tourenleiter: Horst Sablotny

Radtourenbericht von der Feierabentour "leicht bis mittelschwer"

Feierabend-Tour: Zeche Ewald, Schloss Herten, Westerholt

Um 18 Uhr ist es sonnig und noch ziemlich warm, als wir uns in der belebten Marler City am Creiler Platz treffen. Mit dem leichten kühlenden Wind aus Nordost ideal für unsere Feierabend-Tour. Wir queren die Hervester Straße und fahren erst durch Wohnsiedlungen und dann durch die Felder in Richtung Ried. Durch die Bauernschaft Elpe geht es weiter bis zur Allee des Wandels, der wir nach Osten folgen. Ein wunderbarer Weg, angeschlossen an ein das ganze Ruhrgebiet durchziehendes Netz von früheren Zechen- und Industriebahntrassen, die für neue Nutzungen, wie Spazierengehen, Wandern, Laufen, Radfahren usw. erschlossen wurden. Wir genießen den leicht talwärts führenden Routenabschnitt mit seinen schönen Ausblicken auf Wiesen und Felder, bis vor uns das imposante Landschaftsbauwerk Hoheward aufragt. Am Fuße des Berges machen wir eine kurze Pause und stärken uns. An der Nordkante entlang geht es nach Westen zum Gelände der Zeche Ewald, einer Großschachtanlage, die mit dazu beitrug, Herten zeitweise zur förderstärksten Bergbaustadt Europas zu machen. Wir queren das Gelände und biegen dann nach rechts in die Ewaldstraße ein.

Wir erreichen nur einen km weiter den weitläufigen Park des Schlosses Herten. Angenehmes Radeln durch Wäldchen, entlang von Wiesen und Baumgruppen. Wir passieren auch die stählernen „Mini-Bergwerke“ auf ihren Hügeln, das „Burgenland“, das 2010 im Rahmen der Kulturhauptstadt-Projekte vom Künstler Nils-Udo geschaffen wurde. Und schließlich umrunden wir das vom Abendlicht beschienene Schloss.

Über ruhige schmale Sträßchen entlang von Feldern und Weiden und einigen Bauernhöfen gelangen wir zum Schloss und den Fachwerkhäusern und gepflasterten Straßen des Alten Dorfes Westerholt. Über die Langenbochumer Straße und den westlichsten Abschnitt der Allee des Wandels führt uns die Tour zum Telgenbusch und weiter über die Stübbenfeldstraße nach Alt-Marl. Wir überqueren die Hochstraße und fahren ein Stück parallel zu den Bahngeleisen, bevor wir wieder unseren Ausgangspunkt, den City-See und das Rathaus erreichen.

Ideales Sommer-Wetter, nette Radler*innen, schönes Radeln: Was will man mehr?

Text: Horst Sablotny

Bilder: Horst Sablotny

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